Die Rechtsgrundlage für Schüler/innen mit LRS/ Legasthenie

Ergibt sich aus der Grundschulverordnung bzw. aus der Verordnung für die Sekundarstufe I vom Januar 2005.
Hier wird sehr deutlich auf die Unterscheidung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten und einer gravierenden Lese-Rechtschreibstörung hingewiesen.
Lese-Rechtschreibschwierigkeiten liegen vor, wenn Schüler/innen besondere Schwierigkeiten beim Erlernen und beim Gebrauch der Schriftsprache und des Lesens haben, die nicht ursächlich auf zu geringe Kenntnisse der deutschen Sprache oder auf sonderpädagogischen Förderbedarf zurückzuführen sind. Sie müssen erheblich vom übrigen Leistungsvermögen abweichen.
Gravierende Lese-Rechtschreibstörungen liegen vor, wenn trotz allgemeiner und zusätzlicher Förderung keine Mindestleistung erreicht werden konnte.
Es ist möglich, für betroffene Schüler/innen Notenschutz oder Nachteilsausgleich zu beantragen. Lesen Sie bitte dazu die Auszuge aus den Schulverordnungen oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf
Besprechen Sie mit den Lehrkräften Ihres Kindes diese Vorschrift und welche Möglichkeiten sich für Ihr Kind daraus ergeben.

 

Handreichung Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Ein wichtiges Handbuch zur Lese-Rechtschreibschwierigkeiten haben Mitarbeiter des LISUM entwickelt. Sie umfasst Informationen zur LRS von der Schuleingangsstufe bis zur Sekundarstufe. Der Umgang mit Diagnostik, Förderung und Elternarbeit wird gut beschrieben. Hilfreich sind auch die Hinweise auf die AV Lesen- und Rechtschreibung, die nun auch in der Grundschulordnung verankert sind.

Link: Prävention von Lese-Rechtschreibstörungen

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